Karate Dojo Goslar e.V.1979

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 Letzte Änderung: 25.03.2011
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Albrecht Pflüger, 27 Sohotokan Katas Unentbehrlicher Rat- geber für Anfänger und Fortgeschrittene. Jede Kata über- sichtlich auf einem Blick.

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Karate Do – Shotokan Stil


Karate,Kata-Kumite-Kihon
Kata • Kihon • Kumite
Geschichte einer Kampfkunst und seine drei Säulen

Das Wesentliche des Karate-Do ist nicht, über Sieg oder Niederlage zu entscheiden, denn Karate-Do ist eine Kampfkunst, die den Charakter durch Training entwickelt, so daß der Karateka jedes physische und psyhische Hindernis überwinden kann.
Diese Techniken werden vollkommen von der Willenskraft des Karateka kontrolliert. Sie richten sich präzise, direkt und mit maximaler Kraft auf das Ziel, doch wird der Schlag selbst gestoppt, bevor er den avisierten Angriffspunkt erreicht.

Karate (jap. „leere Hand“ bzw. „ohne Waffen in den Händen“) ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo einheimische Traditionen mit chinesischen und japanischen Einflüssen verschmolzen. Funakoshi Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand sie ihren Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort über die ganze Welt verbreitet. Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfeger.
Hebel und Würfe werden manchmal ebenfalls gelehrt, selten werden auch Würgegriffe und Nervenpunkttechniken und die Anwendung von Techniken unter Zuhilfenahme von Kobudōwaffen geübt. Recht hoher Wert wird meistens auf die körperliche Konditionierung gelegt, die heutzutage insbesondere Beweglichkeit, Schnellkraft und aerobe Belastbarkeit zum Ziel hat.
Der traditionellen Etikette (Reishiki) kommt je nach den Gepflogenheiten des Dōjō mehr oder weniger Bedeutung zu, obwohl ein Mindestmaß fast immer beachtet wird. Das moderne Karate-Training ist häufig eher sportlich orientiert. Das heißt, dass dem Wettkampf eine große Bedeutung zukommt. Dadurch leidet unter Umständen auch die Vermittlung effektiver Selbstverteidigungstechniken, die durchaus zum Karate gehören.
Gichin Funakoshi (1868-1957)
Begründer des Shotokan-Karate » seine Regeln

Quelle: Nakayamas-Karate perfekt-Falken Verlag

• Shotokan Stil

Karate grafisch Wenden wir uns der Frage zu, was das Besondere, typische am Shotokan-Stil aus- macht, und schauen uns dazu eine Grafik an.
Charakteristisch am Shotokan-Stil ist ein in allen Bewegungsab- läufen abgesenkter Körperschwerpunkt (jap. Hara), hier bezeichnet mit ‘S1’ & ‘S2’. Unser kleiner Karatefreund nimmt zunächst in ‘S1’ eine aufrechte und natürliche Körperhaltung ein, die Ausgangsstellung, um sich anschließend 'links vor' in den Zenkutsu-Dachi zu bewegen. Gegenüber ‘S1’ wird jetzt mit ‘S2’ sein deutlich abgesenkter Körperschwerpunkt sichtbar.
Wie oft zu beobachten ist, bewegen sich viele Karateka hin von ‘S1’ zu ‘S2’ ähnlich in Kurve 1 dargestellt. Anstatt in die Endstellung ‘S2’ 'reinzugleiten' 'fällt' der Karateka in den Schwerpunkt ‘S2’. Einen gegensätzlich und korrekten Bewegungsverlauf sehen wir in Kurve 2. Hier 'gleitet' der Karateka von ‘S1’nach ‘S2’ in seine einzunehmende Stellung, dem Zenkutsu-Dachi, hinein.

• Das Kyu-System
An Hand des Gürtel kann man die Fortschritte eines Schülers in der Kunst des Karate-Do erkennen, außerdem führte Meister Funakoshi Gichin das Dan-System in das Karate-Do ein:

Unterstufe: 9. 8. und 7 Kyu
Mittelstufe: 6. 5. und 4.Kyu

Oberstufe: 3. 2. und 1.Kyu

1.Grad - Shodan (Grad des Suchenden nach dem Weg): Nach vielen Jahren Training weiß der Shodan, das Karate-Do mehr zu bieten hat als reines körperliche Training.
2.Grad - Nidan (Grad des Schülers am Anfang des Weges): Die innere Haltung des Nidan drückt sein vermehrtes Wissen aus.
3.Grad - Sandan (Grad des anerkannten Schülers): Im Leben des Sandan ist Karate Do ein wichtiger Aspekt geworden.
• Karate Etikette und Grußformen
Ohne Etikette geht jeder Respekt verloren, die Kampfkunst gerät zum Schlägertum, die Gewalt tritt hervor.

Rei bei Eintritt ins Dojo:
Dieser Gruß wird im Stehen ausgeführt. Betritt ein Schüler das Dojo soll er all seine Alltagsprobleme draußen lassen, deshalb grüßt er vor dem Betreten des Dojo durch eine kurze Verbeugung. Diese Verbeugung dient auch der Konzentrierung der Gedanken auf das Karate und der Schüler erklärt sich bereit die Dojoregeln anzuerkennen.

Mokuso:
MOKUSO leitet sich von Mokusho-Zen (Zen der schweigenden Erleuchtung) ab. MOKUSO soll den Budoka auf die Konzentration und die Dojo Atmosphäre einstimmen, geistige Freiheit und Leere schaffen und ihn beim Üben zu einer von alltäglichen Dingen unbelasteten Selbsterfahrung bringen.

• Shomen-ni-rei Gruß zum Dojo (Shomen>Frontseite des Dojos)
• Sensei-ni-rei Gruß zum Lehrer (Sensei>Lehrmeister, Lehrer)
• Shihan-ni-rei Gruß zum Meister (Shihan>Begriff für einen hohen Meister, ab 6. Dan)
• Sempai-ni-rei Gruß zum Senior, (der Ältere, erfahrene Schüler)
• Shimpai-ni-rei Gruß zum Kampfrichter
• O-tagai-ni-rei Gruß zueinander/Gegenüber(Übende, Kämpfer, Zuschauer)
• Joseki-ni-rei Gruß zum Ehrenplatz

• Kihon - Kata - Kumite
• Kihon
ist der japanische Begriff für "Basis". Dazu sollen die Techniken durch eine große Anzahl an Wiederholungen zuerst perfektioniert werden um sie dann über die nächste Stufe der Kata, also dem Schattenkampf zu Kombinationen zusammenzufügen.

• Kata
bezeichte die stilisierte Form eines Kampfes gegen mehrere imaginäre Gegner. Der Bewegungsablauf einer Kata ist genau vorgeschrieben. In der Kata wird der Karatestil von Generation zu Generation weiter gegeben.

• Kumite
Kumite ist eine Freikampfform zweier Gegner, die sich erst im 20.Jahrhundert etabliert hat. Im Training existieren unterschiedliche Formen des Kumite in denen die Angriff- und Abwehrtechniken vorgegeben sind.

• kleines Karate ABC
• Uke Waza - Blocktechniken • Keri-Waza - Fußtritte
• Zuki Waza - Stoßtechniken • Kumite - Kampf
• Age-Uke - Obere Abwehr • Ki-ai-Kampfschrei
• Oi-Tsuki - gerader Fauststoß • Uke - Abwehr
• Uchi Waza - Schlagtechniken • Gi - Karateanzug
• Taichikata - Stellungen • Uchi - Schlagen
• Kamaekata - Haltungen  
• Kizami-Tsuki - Kurzer Fauststoß  
• Mawashi-Geri - Halbkreisfußtritt  
• Kiba Dachi - Seitwärtsstellung  
• Kokotsu-Dachi - Rückwärtsstellg  
• Nage Waza - Wurftechniken  
   
• Einige Stände sowie Fußstellungen
Fusstellungen und Stände sind im Karate von elementarer Bedeutung. Auf Grund der Vielfalt an Ständen beschränken wir uns auf die wichtigsten. Der Blick in diesen Abbildungen ist von oben auf die Füße gerichtet.
Hangestu-Dach, Zenkutsu Dachi

Der Körperschwerpunkt sollte sich dabei idealerweise in der Kreuzmitte befinden.
Kosodachi-Dachi, Kokotus Dachi
Quelle: cc Creativ Commons

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