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 Letzte Änderung: 25.03.2011
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Karate und Selbstverteidigung

Immer wieder wird im Kampfsport die Frage nach der Wirksamkeit in der Selbstverteidigung gestellt.
Der folgende Artikel beschreibt das Problem recht deutlich.
Siehe auch [..SV..]

Im Karate wird immer wieder die Frage nach der Wirksamkeit der Selbstverteidigung im Zusammenhang einzelner Techniken im Jiu Jitsu z.T. sehr heftig diskutiert. Wie in jeder Kampfkunst stellen Körpergröße, Kraft, Gewicht und Konstitution maßgebende Größen in einem körperlichen Kampf dar (Nicht umsonst gibt es z. B. Gewichtsklassen in allen Wettkämpfen) und sie variieren von Mensch zu Mensch teilweise erheblich. Zudem spielen aktuelle geographische und klimatische Zustände eine nicht zu unterschätzende Rolle.

• Es ist ein großer Unterschied, ob ein Kampf bei Plus oder Minus 20 Grad (mit klammen Händen auf Glatteis), ob er an einem Ort mit viel Platz oder auf engstem Raum, stattfindet. Hinzu kommt, dass jeder Aggressor völlig unterschiedliche Angriffsstrategien hat. (Ein Thaiboxer hat eine andere Vorgehensweise als der rüde Kneipenschläger). Vernachlässigt wird auch gerne, dass jeder Mensch - unter anderem bedingt durch sein Gewicht - eine unterschiedliche Schlagkraft und eine differente Absorptionskraft aufweist, insbesondere dann, wenn der Betroffene unter Alkoholeinfluss steht oder das "Einstecken" von Schlägen "gewöhnt" ist.

• Dies alles lässt die Wahrscheinlichkeit steigen, dass viele der - mehr oder weniger - sorgfältig einstudierten Techniken mit einem eingeübten Partner im Trainingssaal zwar funktionieren, im Ernstfall ihren Dienst aber versagen.


• Hinzu kommt, dass der Verteidiger selbst voll von Stresshormonen ist, die seine Urteilskraft, sein Sehfeld und seine kognitiven Fähigkeiten im diesem Moment stark einschränken. Der Erfolg eines Kampfes lässt sich letztlich auf die Formel:
Möglichkeit x Technik x Kraft x
Geistesgegenwart[1] x Entschlossenheit zusammenfassen.

• Je kleiner einer der Faktoren, desto geringer das Resultat. Ohne die Möglichkeit (als erster Faktor) ist eine gute Technik bzw. Kraft wirkungslos, die Erfolgsquote in einem Kampf somit Null. Auch der 2. Faktor (ein kräftiger Körper) und der dritte Faktor (eine gute Technik)  helfen nur bedingt, wenn ein Kämpfer zu wenig Entschlusskraft hat. Fehlt gar die  Geistesgegenwart um die Vorteile einer Situation und deren Möglichkeiten sie zu nutzen,  zu erkennen, werden auch die anderen vier Faktoren gegen Null streben.

• Oberstes Prinzip eines jeden Kämpfers sollte es sein, ein Kampf so schnell wie möglich zu beenden, am besten bevor dieser überhaupt entsteht. Denn ein vermiedener Kampf ist immer der optimale Kampf. Körperliche und finanzielle Schäden auf jeder Seite werden so vermieden. Es geht also nicht darum einen nicht vermeidbaren Kampf zu gewinnen, sondern ihn mit den nötigen (minimalen)  Mitteln schnellstmöglich zu beenden. Werden Einflüsse wie Körpergröße, Kraft, Gewicht und Konstitution, sowie z.B. klimatisch, geographische Bedingungen mit berücksichtigt, gewinnt der jeweilige Trefferort und die Präzision der dazu ausgeführten Technik stark an Bedeutung und sollte daher einen bedeutenden Anteil während der Trainingsstunden in Anspruch nehmen.

[1] Der Begriff könnte auch als geistige Ruhe definiert werden

Quelle : Sportschule Rahn
Mit Dank an den Autor Markus Dobler


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